Dienstag, 8. Juli 2014

State oft the art - neutrium forest





Alina C. Abelton und der Brokdorf waren zur zweiten Veranstaltung des vom Heilmann entdeckten, eroberten, befriedeten und unterhaltenem Projektraumes : 

State oft the Art 

aufgebrochen.

Sie waren sich nicht mehr sicher, ob sie das als Delegierte der Bewegung taten oder sozusagen privat und einfach so da hingingen. Das State of the Art, hatte ein unheimlich gutes weil schlüssiges, einfaches und damit starkes Design—es war wie so vieles was jetzt so schnell aus dem Boden heraus schoss mit Anleihen an die Umgebung, hier die türkischen Teeläden, die spiel Salons, etc. schnell easy cool entstanden.


u.a. war Dana Harlan  mit ihrer Assistentin gekommen- Beide sahen wie immer überragend gut aus, die Harlan in blond und die Assistentin der Harlan in schwarz. Der Brokdorf glaubte sich zu erinnern, dass die Assistentin der Harlan früher auch mal blond war – Brokdorf fantasierte einen Moment lang, dass diese unterschiedlichen Haar Farben Teil der Außen Darstellung s Strategie der Galerie waren. Chefin blond und Assistentin schwarz - So überlegte also der Brokdorf wie die harlan das ihrer Assistentin vermittelt hat - weil für ihn die harlan ein Vorbild an unternehmerischer Entschlossenheit und Klarheit darstellte stellte er sich die Besprechung zwischen der harlan und ihre Assistentin dann auch vor uns zwar folgendermaßen:



Chefin: Kannst du dir die haar bitte schwarz färben

Assistentin: warum

Chefin: Wir sind schon zwei blonde hier das ist zu viel

Assistentin: ach so

Chefin: ja

Assistentin: Meinst du wirklich

Chefin: ja

Assistentin: achso

Chefin Yes.



Das war in echt natürlich gar nicht so, das bildete sich der Brokdorf lediglich so ein. Und er kam sich selber schon ein bisschen doof bei dem Gedanken vor und er redetet dann mit der harlan in echt und damit auch besser über die Sonne, die Ferien und die Geschäfte. Die so fasste es die harlan zusammen „laufen ja sehr geschmeidig“– Brokdorf bestätigte. - So konnten sie sich also ungestört von Geschäftsordnung s Gedanken voll auf das als Screening bezeichnete Event mal so rein asthetisch einlassen.



Der Heilmann hatte für das Screening ein Diskussions Panel eingeladen: zwei praktische Filme Macher, noch junge Männer – wir nennen sie hier mal Dietrich und David - die beiden hatten echte Erfolge errungen, waren also entsprechend mit Preisen und Allüren ausgestattet. Zur Vorbereitung auf die Veranstaltung hatte ihnen der Heilmann einen Benjamin Text gegeben.

Andreas Hannibal Heilmann zeigte einen video film von Shinuru Altmann: neutrium dessert. Die beiden Film Praktiker, die im Anschluss gleich was sagen sollten sahen sich den 20 minütigen Film gemeinsam mit dem spärlich erschienenem Publikum an.


Im Film sah man Sequenzen aus einer stadt in kalifornien, wirr geschnitten, irgendwie lyrisch, synaptisch.


Den Text von Benjamin hatten die beiden Juroren anständig durchgeackert und stellten ihn dann vor so vor als ob es sich dabei um ihr ihr mündliches Abitur Thema handelt.


(

(Der eine von den beiden - nennen wir ihn dietrich  - hatte seinen ersten großen Erfolg damit gemacht dass er seine alzheimer kranke Mutter bis ins Grab hinein Video dokumentiert hatte.)


(Der andere den wir hier david nennen hatte in einem „richtigen“ Film zeigen wollen wie ein junges 14 jähriges Mädchen genannt Maria zwischen zwei Welten lebt- die eine Welt, die gute spielte in einem südwestdeutschen Gymnasium, in dieser Institution kann Maria die typischen Interessen eines Teenagers frei entfalten. -. Und dann im Kontrast die andere Welt, das zu Hause, ihre Familie, in der alles den Lehren der Priesterbruderschaft Pius XII. folgt. Alles, was Maria denkt und tut, muss sie in dieser schlechten Welt prüfen.

Der Film wollte dann zeigen dass während Marias Mutter ihre Tochter mit harter Hand auf den Weg des Glaubens zwingt, der Vater schweigt…. Am Ende stirbt Maria. Formal orientierte sich der Film am christlichen Kreuzweg.

Alles war völlig frei erdichtet – ohne Bezug zu irgendwas - Es blieb als Message: 

Teenage Brain grave Guidance-


- angekommen waren offziell Kirchen und Religions Kritik - damit konnte der hier david genannte bei der Berlinale Jury erwartungsgemäß punkten und einen wenn auch nur silbernen aber doch immerhin einen Bären abräumen.)

)

In der Beurteilung des Films von Altmann waren sich die beiden Praktiker in ihrer Ablehnung einig- Sie bezeichneten den Film als amateurhaft. Scharf kritisierten sie dass es an Handlung, Information und schönen Bildern mangelt-


Die harlan hatte sofort erkannt welches deppentum das Wort führt und ging. Ihre Assistentin folgte.



Brockdorf wollte an so viel Einfalt zuerst nicht glauben. Und sagte daher was von Lacan und dem realen.

Nur vergaß er, dass sowas wie die lacan keule allenfalls bei versierten Theoretikern zur Besinnung führen kann . Die beiden Abiturienten kritisierten dann noch die heftigen Sound Änderungen, die Lautstärke und die plötzlichen Cuts. 



Das reichte nun auch dem brockdof und er ging, die abelton auch. 

Der Abend hatte zur Entwicklung der Sammlung und Bewegung am schwarzen Grund erstmal nur sehr wenig und vor der Veröffentlichung hier erstmal nichts beizutragen gehabt.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Weltpremiere: Hagen Nordleiter liest aus Germania mit eye tracking





Die Firma hatte den Nordleiter eingeladen aus dem Roman Germania vorzulesen. Der Nordleiter kam. Er trug ein weißes arabisches Gewand, dazu viele Sport Medaillen


Der Nordleiter war in Begleitung einer jungen Filmemacherin, die auch schon mal fürs norwegische fernsehen gearbeitet hatte . Sie arbeite an einer Dokumentation  über den Nordleiter und filmte ihn daher ohne unterlass.


In dieser eben durch das filmen veränderten weise zeigte der Brokdorf dem Nordleiter die Firma und erläuterte, was die firma macht und welches business modell die firma anwendet.

Manche der Einstellungen, die das echte leben des nordleieters einfangen sollten waren dem Nordleiter und/oder der norwegischen Filmemacherin nicht echt genug und mussten daher wiederholt werden.

Dadurch hatte der ansonsten stetige Fluss des sozialen etwas, unterbrochenes, abgehacktes, fragmentiertes. Brokdorf dachte:“ Klar das ist so und so zwar genauso so wie es der nordleieter macht auf einem anderen höheren Echtheits level genau richtig. Weil es genauso in unserer
Aufmerksamkeit Verfassung mit all ihren Brüchen, wechseln, Archiven und so abläuft. immer weniger echt digital, bildhaft, virtuell - “
 

 … nur in echt war es schon ein bisschen anstrengend, etwa mussten sie auf Wunsch der jungen norwegischen Filmemacherin mehr als dreimal gemeinsam auf den im Büro hängenden großen Leinwandschinken vom Heilmann (Titel der deutsche Tempel) zu gehen, das Bild kurz anschauen und kommentieren. Der Nordleiter und der Brokdorf gingen also auf dieses Bild „deutscher Tempel“ zu – der Nordleiter sagte „gewaltig“ und der Brockdorf sollte nach Anweisung des Nordleiters „wertvoll“ sagen -. und sagte dann auch in Ergänzung zu „gewaltig“ : „wertvoll“ - sie machten den Gang immer wieder, weil es nach Einschätzung der jungen norwegischen Filmemacherin immer „zu künstlich“ – war - vor allem an der Stelle an der Brokdorf „wertvoll“ sagen sollte und sagte.

Nur es waren schon 25 Leute aus der Firma im engen Meeting Raum und warteten. Der Brokdorf verweis auf die gewaltigen kosten die der Stillstand von so einem „Brain Pool“ verursacht - sie lachten, verstanden es und los gings. 







Die ganze Veranstaltung wurde als Weltpremiere gefeiert (das mit folgendem Trick: Das Buch Germania war bisher noch nicht mit eye tracking untersucht worden Sie setzten dem Nordleiter daher einen pupil eye tracker, auf den Kopf. )

Beim eye tracking ging es in erster Linie darum die Augen Bewegung zu bestimmen, also das zu registrieren was der Nordleiter in dem Moment sieht.





H.Nordleiter las also den eye tracker auf dem Kopf aus seinem Roman Germania.

Nordleiter las den von ihm selbst verfassten Text im norwegischen Original - dazu bewegte er seinen Körper in einer leicht schwingenden Bewegung,

Hinter dem Nordleiter sah man auf dem Video Screen wie sie sich seine Augen rasch über den Text bewegten -


Entgegen der Vermutung des Nordleiters war niemand in der Lage etwas zu verstehen. Er las nur kurz, etwa 5 Minuten.

Als er fertig war, hatte niemand auch nur ansatzweise irgendwas verstanden. Im Gegensatz zu Heilmanns Vortrag in der Firma der damals klar und verständlich war, führte dieser Vortrag erstaunlicherweise zu einer intensiven und angenehmen Frage und Antwort Runde. 


Es ging um Themen wie Übersetzung, die norwegische Sprache und dann ganz lange um die Frage ob es in der Wilhelmstrasse jemals wieder einen guten Club geben wird… Weil es allen so gut gefallen hatte, gab es als e Zugabe ein Video vom Nordleiter mit seiner Band.



Es endete in einer Einstellung in der sich zwei weisse Panzer in Oslo gegenüberstanden und die kanone aufeinanderrichtetem. 

Auf dem drehturm des einen weissen panzers war  „Yes“ zu lesen  auf dem des anderen „No“.

 Alle fanden das alles extrem gut.