Freitag, 8. August 2014

Heilmanns Imitationsveranstaltung I, Folgen der Tassen, Heilmanns Traum




Die Arbeiten vom Heilmann hatten eingeschlagen. Zwar nicht wie konzeptkünstlerisch geplant als   schnelldrehendes niedrigpreisiges konsumentengut, sondern klassisch im Kunstmarkt Investor Sinn- Ein Sammler aus der schönen Stadt Hamburg hatte  ein immenses Ding genommen. 

Der Heilmann war daher die Woche vorher mit seiner Galeristin Dana Harlan hoch. Sie hatten alles, wie man es an der Alster  sagt „klargestellt“ – konkret also die Kunst an Ort stelle angebracht und wie es schöne alte Kaufmanns Sitte war: einen mutmaßlich enormen hohen Betrag in cash direkt an dem Ort und an der Stelle in die Hand bekommen.



Heilmann war also irgendwo ganz happy und dennoch musste er sich wegen des wirtschaftlichen erfolges gleich  betrübt geben -  und  so  machte der Heilmann in den Galerie räumen von Dana Harlan eine Imitations Veranstaltung. Becker war nicht gekommen, dafür ihr Bruder, von seiten der sammlung und bewegung am schwarzen Grund Alina Che Abelton und der Brockdorf.



In der Imitations Veranstaltung spielte Heilmann einen gescheiterte Künstler, der sich Rat von 3 "Experten" holt.



Heilmann kam vom Outfit  in Jeans locker- also eben Jeans, Sakko und wildledernen schuhen - so sah das echt gut aus und es gab ihm was ganz und gar kontemporäres Reales -



als erste „Expertin“ sprach eine französische aus Paris eingeflogenen Kuratorin - die Kuratorin trug eine enge Leggings und Heels, die ihr einen touch in Richtung bitchy gaben und um hier nicht zu overpacen kompensierte sie mit hoch geschlossenem Mao Pullover und der monochromen Farbwahl schwarz. Sie sprach sehr lange, unter anderem über Google und über ray kurzweil.



Nach ihr sprach als 2ter „Experte“ Sebastian Brockdorf:



Er berichtete, wie es mit den Tassen gelaufen war. (Die Firma hatte dies Tassen vom Heilmann angekauft siehe auch: (

http://am-schwarzen-grund.blogspot.de/2014/03/heilmann-in-der-firma-clash-business-vs.html )-

Und er erzählte von der naheliegenden assoziationskette verschwinden, Vergewaltigung, Mord und dass dies im Business Kontext elementare Fragen aufwirft. Und da das in dem Jahr war, in dem er Tod in der Familie hatte (es fiel ihm das genaue englische nicht ein und er sagte „death“ …er kam erst später dahinter dass das richtige englische Wort „loss“ ist.) also - und dass trotz der ursprünglich vermuteten erfolge in der zweiten Ableitung (level des wahrhaftigen) es ihm entglitten war . und weiter sagte er, dass er diese Kunst als Schisma – σχίσμα _  ansieht - und dann noch:


“You art is a cross I  have to carry“


Der Heilmann sagte “ if that’s true Sebastian be careful, maybe there will be a Simon from Kyrene and carry it away - ”


Der Brockorf war baff - er hatte diese Kenntnisse der Schrift beim Heilmann nicht vermutet. Und überlegte was zu sagen - Aber bevor er noch was sagen konnte, ging es mit dem Statement vom Grossmann, dem 3ten „Experten“ weiter.


Das was der Grossmann sagte war erwartungsgemäß richtig, hart und knapp. – Im Wesentlichen sagte der Grossmann dass alle utopischen Programme bei Unternehmen wie etwa Google ablaufen. In Europa gibt es dazu keine gegen Konzepte  –„everything is in the valley"- und er zitierte Hubert Burda auf Deutsch mit den Worten „dort werden sie bald die  Autos bauen und wir sind halt die Polsterei“ –



Das was in Europa unter dem Begriff Kunst läuft definiert sich über seine Teilhaftigkeit am System Kunst eben dem Kunstmarkt, und man sei hier in der Galerie und daher ist das Kunst.



Dem war nichts hinzuzufügen.



 Anschließend sang der sensible kalifornische gast Künstler aus dem State of the Art. Zu der Veranstaltung waren einige Leute gekommen – keine Presse, kein Fernsehen. Beckers Bruder filmte.


Nach der Veranstaltung gingen der Heilmann, die Abelton und der Brockdorf gemeinsam zurück in den den inneren Bezirk.



Als sie im neuen Park waren, blieb der Heilmann mit den beiden an der Skater Lane stehen.

Er bat sie ihm zuzuhören.Heilmann erzählte ihnen einen Traum;



„Ich bin Konzept Künstler und wahnsinnig erfolgreich, das Haus hinter dem State of the Art habe ich gekauft, meine ganzen alten Freunde: die Künstler Typen, die Philosophen,  die aus dem Business alle arbeiten für mich. Der Brentano setzt die Business Art Kultur auf. Sicherlich gibt es erst ein paar pain points, Aber dann läuft es Recherche, Brainstorming, Planning, Finishing.

Ich kann mir das auf meinem cockpit auf dem  iPhone anschauen - während dessen hostet die Becker den globalen Pool an Kunst Experten, damit  haben wir  unsere Sensoren überall – wir wissen was sie wollen und wir können liefern. Centre culturell, Bienale, Documenta who ever –


Nebenher hat die Becker noch genügend Zeit die Kids in den waldorfkindergarten zu bringen und ey - sie ist die einzige Mama die da im cognacfarbenen Zobel auftaucht ! -

Und dann lag ich im Traum da und habe gewartet, auf die große Distanz, die Ödnis, die Langeweile, aber es kam ganz anders als ich mir das mit dem Erfolg dachte,  von dem ich annahm er ist wie  wie eine Droge, wie  ein kick wie ein Orgasmus.

  im Traum also im echten des Traumes, war es total anders, es kam ganz und gar von innen her, gewiss etwas das auch durch das Äußere immer erneut bestätigt wurde. nur, es war unvergleichlich, erfüllend, tief-

Ich war froh.“



Andreas (Hannibal) Heilmann wollte von den Freunden wissen ob und was das bedeutet. –

Der Brockdorf meinte „ die neuer Forschung sagt Träume sind Schäume, ich weiss nicht was der Traum bedeutet, aber wenn ich mir deine Bude anschaue dann haut die Becker sicher schneller ab als du denkst“



Heilmann sagte daraufhin nichts mehr- Und so gingen sie durch die Nacht und jeder zu sich nach Hause.

Dienstag, 8. Juli 2014

State oft the art - neutrium forest





Sebastian Brokdorf war zur zweiten Veranstaltung des vom Heilmann entdeckten, eroberten, befriedeten und unterhaltenem Projektraumes : 

State oft the Art 

aufgebrochen.

er war sich nicht mehr sicher, ob er das als Delegierter der Bewegung tat oder sozusagen privat und einfach so da hinging. Das State of the Art, hatte ein unheimlich gutes weil schlüssiges, einfaches und damit starkes Design—es war wie so vieles was jetzt so schnell aus dem Boden heraus schoss mit Anleihen an die Umgebung, hier die türkischen Teeläden, die spiel Salons, etc. schnell easy cool entstanden.


u.a. war Dana Harlan  mit ihrer Assistentin gekommen- Beide sahen wie immer überragend gut aus, die Harlan in blond und die Assistentin der Harlan in schwarz. Der Brokdorf glaubte sich zu erinnern, dass die Assistentin der Harlan früher auch mal blond war – Brokdorf fantasierte einen Moment lang, dass diese unterschiedlichen Haar Farben Teil der Außen Darstellung s Strategie der Galerie waren. Chefin blond und Assistentin schwarz - So überlegte also der Brokdorf wie die harlan das ihrer Assistentin vermittelt hat - weil für ihn die harlan ein Vorbild an unternehmerischer Entschlossenheit und Klarheit darstellte stellte er sich die Besprechung zwischen der harlan und ihre Assistentin dann auch vor uns zwar folgendermaßen:



Chefin: Kannst du dir die haar bitte schwarz färben

Assistentin: warum

Chefin: Wir sind schon zwei blonde hier das ist zu viel

Assistentin: ach so

Chefin: ja

Assistentin: Meinst du wirklich

Chefin: ja

Assistentin: achso

Chefin Yes.



Das war in echt natürlich gar nicht so, das bildete sich der Brokdorf lediglich so ein. Und er kam sich selber schon ein bisschen doof bei dem Gedanken vor und er redetet dann mit der harlan in echt und damit auch besser über die Sonne, die Ferien und die Geschäfte. Die so fasste es die harlan zusammen „laufen ja sehr geschmeidig“– Brokdorf bestätigte. - So konnten sie sich also ungestört von Geschäftsordnung s Gedanken voll auf das als Screening bezeichnete Event mal so rein asthetisch einlassen.





Der Heilmann hatte für das Screening ein Diskussions Panel eingeladen: zwei praktische Filme Macher, noch junge Männer – wir nennen sie hier mal Dietrich und David - die beiden hatten echte Erfolge errungen, waren also entsprechend mit Preisen und Allüren ausgestattet. Zur Vorbereitung auf die Veranstaltung hatte ihnen der Heilmann einen Benjamin Text gegeben.

Andreas Hannibal Heilmann zeigte einen video film von Shinuru Altmann: neutrium dessert. Die beiden Film Praktiker, die im Anschluss gleich was sagen sollten sahen sich den 20 minütigen Film gemeinsam mit dem spärlich erschienenem Publikum an.


Im Film sah man Sequenzen aus einer stadt in kalifornien, wirr geschnitten, irgendwie lyrisch, synaptisch.


Den Text von Benjamin hatten die beiden Juroren anständig durchgeackert und stellten ihn dann vor so vor als ob es sich dabei um ihr ihr mündliches Abitur Thema handelt.


(

(Der eine von den beiden - nennen wir ihn dietrich  - hatte seinen ersten großen Erfolg damit gemacht dass er seine alzheimer kranke Mutter bis ins Grab hinein Video dokumentiert hatte.)


(Der andere den wir hier david nennen hatte in einem „richtigen“ Film zeigen wollen wie ein junges 14 jähriges Mädchen genannt Maria zwischen zwei Welten lebt- die eine Welt, die gute spielte in einem südwestdeutschen Gymnasium, in dieser Institution kann Maria die typischen Interessen eines Teenagers frei entfalten. -. Und dann im Kontrast die andere Welt, das zu Hause, ihre Familie, in der alles den Lehren der Priesterbruderschaft Pius XII. folgt. Alles, was Maria denkt und tut, muss sie in dieser schlechten Welt prüfen.

Der Film wollte dann zeigen dass während Marias Mutter ihre Tochter mit harter Hand auf den Weg des Glaubens zwingt, der Vater schweigt…. Am Ende stirbt Maria. Formal orientierte sich der Film am christlichen Kreuzweg.

Alles war völlig frei erdichtet – ohne Bezug zu irgendwas - Es blieb als Message: 

Teenage Brain grave Guidance-


- angekommen waren offziell Kirchen und Religions Kritik - damit konnte der hier david genannte bei der Berlinale Jury erwartungsgemäß punkten und einen wenn auch nur silbernen aber doch immerhin einen Bären abräumen.)

)

In der Beurteilung des Films von Altmann waren sich die beiden Praktiker in ihrer Ablehnung einig- Sie bezeichneten den Film als amateurhaft. Scharf kritisierten sie dass es an Handlung, Information und schönen Bildern mangelt-


Die harlan hatte sofort erkannt welches deppentum das Wort führt und ging. Ihre Assistentin folgte.



Brockdorf wollte an so viel Einfalt zuerst nicht glauben. Und sagte daher was von Lacan und dem realen. 



Nur vergaß er, dass sowas wie die lacan keule allenfalls bei versierten Theoretikern zur Besinnung führen kann . Die beiden Abiturienten kritisierten dann noch die heftigen Sound Änderungen, die Lautstärke und die plötzlichen Cuts. 



Das reichte nun auch dem brockdof und er ging. 

Der Abend hatte zur Entwicklung der Sammlung und Bewegung am schwarzen Grund erstmal nur sehr wenig und vor der Veröffentlichung hier erstmal nichts beizutragen gehabt.